Die Mozilla Foundation, die vor allem für die Programme Firefox und Thunderbird bekannt ist, legt aktuelle Zahlen vor. Aus dem aktuellen Finanzbericht geht hervor, dass die Stiftung insgesamt 75 Millionen US-Dollar umsetzen konnte, das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders das im Browser Firefox integrierte Suchfeld konnte mit 68,2 Millionen US-Dollar den Hauptanteil der Einnahmen verbuchen.
88 Prozent dieser Summe kommen dabei von Google. Dem Betrag liegt ein Vermarktungsvertrag zwischen Mozilla und Google zugrunde, der noch bis 2011 läuft. Mozilla erhält das Geld, weil Firefox-Nutzer auf die Suchseite von Google geleitet werden.
Die Mozilla Foundation kann das Geld auch gut gebrauchen, da die Ausgaben allein im letzten Jahr um 68 Prozent auf 33 Millionen Dollar gestiegen sind. Die höheren Kosten kommen durch die Erweiterung der Infrastruktur und zusätzlich eingestellte Mitarbeiter. Insgesamt arbeiten 150 Mitarbeiter für die Stiftung an mehreren Open Source-Projekten. Das sind 60 mehr als ein Jahr zuvor.